Warum sevdesk

sevdesk gehört zu den wenigen Buchhaltungs-Plattformen, die im deutschen Mittelstand eine relevante Marktposition haben und dabei eine saubere, dokumentierte API anbieten. Beides braucht es, wenn man ernsthaft KI-Agenten an Finanzprozessen arbeiten lassen will: produktive Verbreitung in der Zielgruppe, plus eine API, an der man verlässlich Operationen anbinden kann.

Bisher fehlte ein vollständiger MCP-Anschluss. Wir haben ihn gebaut, weil wir ihn intern selbst brauchen - und veröffentlichen ihn unter MIT-Lizenz, damit andere ihn ohne Lizenz-Reibung übernehmen können.

Funktionsumfang

Der Server deckt die wichtigsten Geschäftsobjekte ab - 76 Tools insgesamt, organisiert nach Domäne:

  • Kontakte - Kunden, Lieferanten, Mitarbeitende.
  • Rechnungen - Erstellung, Status, Belege, Mahnungen.
  • Belege - Eingangsbelege, Ausgabenkategorisierung.
  • Aufträge & Angebote - vollständiger Lifecycle.
  • Gutschriften und Artikelstamm.
  • Tags, Adressen, Kommunikationswege.
  • Bankkonten - Stand und Bewegungen.

Anwendungsfälle

Drei Vorgänge, in denen der Server für uns intern den größten Hebel hat:

  • Rechnungsentwurf aus dem Gespräch. Aus einem kurzen Briefing entsteht ein versendfertiger Entwurf - inklusive Adressen-Lookup und Positions-Vorlagen.
  • Belegs-Triage. Eingehende Belege werden vorklassifiziert, Belegnummern und Kategorien als Vorschlag gesetzt; ein Mensch bestätigt vor dem Buchen.
  • Statusabfragen. "Welche Rechnungen sind über 30 Tage offen?", "Welche Kunden haben dieses Jahr noch keine bekommen?" - ohne Wechsel in das Web-Frontend.

Wie immer in unseren Setups: tatsächliches Versenden, Buchen oder Mahnen erfolgt nicht ohne Bestätigung. Der Agent bereitet vor, der Mensch bestätigt - das ist die Grenze, die wir bewusst gezogen haben.

Quellcode

github.com/codestra/sevdesk-mcp →