Warum überhaupt ein MCP-Server für MOCO?

Das Model Context Protocol (MCP) ist mittlerweile der gemeinsame Nenner, über den Sprach-Agenten mit Unternehmens-Software sprechen. Sobald ein System einen MCP-Server hat, können Claude, ChatGPT-Desktop und andere Clients ohne Mehraufwand auf seine Funktionen zugreifen.

MOCO bedient bei vielen Mittelstands- und Boutique-Dienstleistern in DACH genau die Mitte zwischen klassischem ERP und reiner Zeiterfassung: Projekte, Stundenbuchung, Angebote, Aufträge, Rechnungen. Genau die Vorgänge, in denen wir intern täglich KI-Assistenz wollten - und genau die Stelle, an der bisher kein offizieller MCP-Anschluss existierte.

Was der Server abdeckt

  • Projekte - auflisten, abrufen, archivieren, Aufgaben, Reports, Verträge.
  • Aktivitäten & Zeitbuchungen - vollständiges CRUD, Timer-Steuerung.
  • Stammdaten - Nutzer, Firmen, Kontakte, Units.
  • Buchhaltungs-Kontext - Rechnungen, Schedules, Deals, Angebote.
  • Kommentare an einzelnen Entitäten.

Wie er bei uns intern läuft

Der Server läuft in unserer eigenen Arbeitsumgebung als Claude-Desktop-Integration. Typische Vorgänge: Wochenrückblick aus den gebuchten Aktivitäten ziehen, Stundenstand pro Projekt prüfen, Rechnungs-Entwürfe vorbereiten. Was vorher mehrere Klick-Pfade in der MOCO-Oberfläche bedeutete, ist jetzt eine Frage und eine Bestätigung.

Was bewusst nicht automatisch passiert: das tatsächliche Versenden von Rechnungen oder das Schließen von Vorgängen. Schreibvorgänge mit harten externen Folgen bleiben bestätigungspflichtig - Prinzip dasselbe wie in unseren Kundenprojekten.

Quellcode & Einsatz

MIT-Lizenz, vollständig in TypeScript, mit Test-Suite. Installation und Konfiguration siehe README.

github.com/codestra/moco-mcp →